Barrierfreiheit

Barrierefreie Websites sind so gestaltet, dass die veröffentlichten Inhalte von Mensch und Suchmaschine uneingeschränkt erfasst werden können. Vereinfacht ausgedrückt umfasst der Begriff Barrierefreiheit im Zusammenhang mit dem Internet drei Komponenten:

  • barrierefrei im eigentlichen Sinne
    Volltändiger Zugang zur Website für Menschen mit Behinderung.
  • technische Barrierefreiheit
    Keine bestimmten Hard- oder Softwarevoraussetzungen notwendig.
  • kognitive Barrierefreiheit
    Keine speziellen Vorkenntnisse oder intellektuellen Fähigkeiten zum Verständnis des Webinhaltes erforderlich.

Gerade den letzten Punkt sollte man sich bei der Konzeptionierung der Website immer vor Augen halten. So einfach wie möglich ist ein alter Leitsatz, der banal klingt, aber immer wieder missachtet wird.

Zur technischen Barrierefreiheit ist folgendes anzumerken:
Wenn eine Website auf Ihrem Rechner toll aussieht, heisst das noch lange nicht, dass alle User die Seite so sehen. Denken Sie dran: individuelle Browsereinstellungen, extreme Sicherheitseinstellungen bei Firmenrechnern, neuer Ausgabemedien für Internetseiten wie z.B. Handys, sollten bei der Programmierung einer Website berücksichtigt werden.

Punkt 1 wird von vielen Menschen immer noch abgetan - hierzu lässt sich anmerken, dass es:

  • Pflicht ist für öffentliche Einrichtungen wie z.B. Ämter oder Gemeinden, ihren Internetauftritt gemäß den Richtlinien der BITV (Barrierefreie Informationstechnik Verordnung) zu gestalten.
  • statistisch erwiesen ist, dass gerade behinderte Menschen überdurchschnittlich häufig das Internet nutzen. Viele Firmen aus dem E-Commerce Bereich verbauen sich durch einen Webshop, der nicht durch Blinde genutz werden kann, potentielle Kunden.

Man sollte sich genau überlegen, ob man seinen Webinhalt einer so großen Usergruppe vorenthalten möchte.



Barrieren für Suchmaschinen

Für eine erfolgreiche Suchmaschinen-Optimierung sollte man die typischen Barrieren für Suchmaschinen kennen:

  1. Bilder und Videos, da Suchmaschinen diese Dateiformate nicht auf Inhalt hin auswerten.
  2. Websites in Flash, da Suchmaschinen HTML-Quelltext auslesen und keine Flash-Dateien. Zwar versucht Google mittlerweile vermehrt Inhalte aus Flash auszulesen, aber trotzdem bleibt hier ein großer Teil ungelesen zurück.
  3. Java-Script oder ähnliche Scripting-Sprachen, da Suchmaschinen keine Inhalte in Scripting-Befehlen lesen.
  4. Suchmasken bzw. Formulare, da Suchmaschinen keine Begriffe in Masken eingeben um Inhalte zu suchen.
  5. Login-Bereiche oder andere geschützte Bereiche, da Suchmaschinen keine Hacker sind.

Wenn Sie stattdessen ganz gezielt die Suchmaschinen von bestimmen Inhalten fernhalten möchten, gibt es 2 Möglichkeiten dies zu tun: