SEO für dynamische Websites

Dynamische Websites erzeugen Ihren Inhalt bei jedem Seitenaufruf neu. Bei statischen Websites werden die Inhalte einmal unter der jeweiligen URL angelegt. Bei dynamischen Websites ist meistens nur die Hülle in einem Template fest vorgegeben. Die eigentlichen Inhalte werden bei jedem Seitenaufruf aus Datenbanken ausgelesen.

Auf diese Weise kann man viel Informatives schnell und unkompliziert veröffentlichen. Dieser breite Website-Content eignet sich natürlich bestens für eine Suchmachinenoptimierung, da die Inhaltstiefe ein wichtiges Relevanz-Kriterium ist. Ein typisches Einsatzgebiet für dynamische Websites sind z.B. Online-Shops, CMS-Systeme zur redaktionellen Pflege von Inhalten oder große Informations-Plattformen.

Woran erkennt man dynamische Websites?

Eine dynamische Websites erkennt man oftmals an einer "komisch" anmutenden URL.

http://www.meinshop.de/B001FA0EWI/ref=s9pop_c2_img2-rfc_p-3195_g1-3102_g1/028-4059360-8529332?pf_rd_m=A3

Eine Suchmaske deutet ebenfalls auf die Verwendung von Datenbanken hin. Ebenso eine große Anzahl von Unterseiten, da der Pflegeaufwand für statische Websites bei vielen Unterseiten einfach zu hoch ist.

Noch vor einigen Jahren hatten die Suchmaschinen große Probleme bei der Erfassung solcher Websites. Mittlerweile sind diese technischen Probleme bei Weitem nicht mehr so groß. Trotzdem gilt es bei der Suchmaschinenoptimierung dynamischer Websites einiges zu beachten.


SEO für dynamische Websites

  1. Suchmaschinen finden Ihren Inhalt nicht über Suchmasken oder Abfragen.
    Machen Sie Ihre Datenbankinhalte durch statische Links den Suchmaschinen-Crawlern zugänglich. Praktisch sind hier Footer-Links oder Sitemaps, die den gesamten Seiteninhalt durch statische Links abbilden können.
  2. Geben Sie den dynamisch generierten Seiten nach Möglichkeit einen individuellen titel und eine individuell verfasste meta-Description.
    Dynamische Systeme erzeugen die title und meta-Description oftmals nach einem vorher festgelegten Muster. Dies mäkelt Google in den Webmastertools mittlerweile an.
  3. Vermeiden Sie eine ewig lange URL, die durch das Anhängen von Kategorien und Unterkategorien entstehen kann.
  4. Parameter, Session-Ids und ähnliches bitte immer ans Ende einer nach Möglichkeit sprechenden URL.
  5. Verbesseren Sie die Qualität Ihre URL durch mod_rewrite. Shop-Systeme und gängige CMS-Systeme (=Content-Management-Systeme) bieten mittlerweile Module zur Verbesserung der URL an.
  6. Vermeiden Sie Inhalte unter verschiedenen URLs zu veröffentlichen. Dieser doppelte Content (=DC) stört die Suchmaschinen gewaltig. Er bedeutet mehr Arbeit und kostet Speicherplatz (=Ressourcen-Bindung).
    Auch hier "mäkelt" Google in den Webmastertools mittlerweile an solchen Seiten herum. Die Erfassung- und Bewertungs-Mechanismen der Suchmaschinen werden immer besser. Also machen Sie sich zum Freund der Suchmaschinen.